Tierfänger

 

Tierfänger: Es gibt Warnsignale!

Dies sind Beobachtungen von Tierhaltern, denen ihr Tier spurlos verschwunden ist.

Deshalb achten Sie auf folgende Anzeichen bei Ihrem Tier::

Zeiten ändern sich, d. h. Tiere bleiben öfter länger weg als gewöhnlich, oder sie kommen auf Rufen nicht wie sonst nach Hause gelaufen, oder wollen zu für sie ungewöhnlichen Zeiten unbedingt nach draußen
Tiere ändern ihr Essverhalten, d.h. sie fressen nicht/kaum zu Hause, oder aber sie kommen nach Hause und übergeben sich.
Tiere vergrößern ihr Revier, d.h. Sie selbst, Freunde oder Nachbarn bemerken, dass ihr Tier sich in anderen Strassen oder Gegenden aufhält. Es kann durchaus sein, dass Tiere plötzlich 2 Kilometer und mehr „weglaufen“.
Tiere reagieren auf laute Geräusche plötzlich panisch, d.h. normale Geräusche des Lebensumfeldes, eine Tür, die zugeschlagen wird, ein Löffel, der in der Küche auf den Boden fällt u. ä. erzeugt plötzlich Panik bei dem Tier.
Tiere werden „Handscheu“ oder wollen nicht mehr in ihren geliebten Korb.
Tiere wirken matt und schlafen extrem viel, sind dann noch die Pupillen der Tiere weit geöffnet, ist höchster Alarm angesagt, es ist bereits versucht worden, die Tiere zu narkotisieren!!!
Tiere bekommen, wenn sie sich körperlich anstrengen plötzlich schlecht Luft, d.h. sie japsen nach Luft; auch hier höchster Alarm.
Tiere riechen ungewöhnlich, mancher beschreibt diesen Geruch als Katzenurin, oder auch als den Geruch des Buchsbaums, oder auch den Geruch einer neuen Regenjacke. Hier ist auch höchster Alarm angesagt.
Tiere kommen mit kreisrunden Verletzungen, Schnittverletzungen oder Beulen nach Hause. Höchster Alarm. (ggf. auch durch Tierfallen, Kescher oder Häutungsversuch!)
Wie gehen die Tierfänger vor?
Die
Fangmethoden sind vielfältig.
Die Tageszeiten sind unterschiedlich, häufig nachts und am frühen Morgen, da ist es unauffälliger Tiere zu fangen.
Auch außerhalb von Sammlungen tauchen fremde Personen auf, die in der Gegend herumlaufen, sich teils sogar nach Haustieren erkundigen.
Telefonanrufe im Rahmen einer z.B. Marktforschungsumfrage, ob Tiere im Haushalt leben.
Bevorzugt  werden vor allem: Nebenstrassen, Sackgassen, an Spielplätzen, verkehrsberuhigten Zonen, Industriegebiete, öffentliche Parkanlagen und alles was langsam und vor allen bei Dunkelheit gut und möglichst unauffällig befahren werden kann. Teils sind auch länger parkende Autos mit darin sitzenden Personen verdächtig!
Katzen und Hunde werden mit Futter, Giftködern (auch an/in Fallen) gelockt.
Oder ggf. mit Lockstoffen, denn da haben auch kastrierte Katzen und Kater keine Chance!!!!
Sie sollen auch Narkosemittel im Einsatz haben!!! Die Tiere werden mit an Stangen befestigten Drahtschlingen gefangen. Fahrzeuge wurden gesehen, deren Fahrer ausstiegen und Katzen/Hunde mit Keschern fingen, oder am Straßenrand sitzende Katzen/Hunde mit ihren Scheinwerfern blendeten, mit den Händen packten und in ihr Fahrzeug verfrachteten. Es wurde auch berichtet, dass Tiere in einen Rucksack gepackt wurden.

Unbekannter Verfasser


Methoden des Tierdiebstahls
Im Zusammenhang mit Altkleidersammlungen wurde immer wieder festgestellt, dass oft vor oder nach Sammlungen, bei denen der karitative Zweck meist nur vorgetäuscht ist, Tiere (überwiegend Katzen) verschwinden. Zunächst vorwiegend in der Nacht, inzwischen aber auch am Tage.
Denkbar ist folgendes Vorgehen: Die Sammler kommen immer zweimal. Einmal um die Sammelbehälter zu verteilen und einige Tage später, um diese abzuholen. Dazu stellen Sie die Behälter nur in einigen Straßen des Ortes auf, ebenso in den Nachbarorten. Dieses Vorgehen ermöglicht ihnen, sich lange in der Gegend aufzuhalten, ohne Aufsehen zu erregen. In dieser Zeit kann natürlich unauffällig so einiges ausgespäht werden, wie beispielsweise: Gibt es viele Katzen im Ort? Sind einige zutraulich und lassen sich von Fremden anfassen? Gibt es Plätze an denen Wildlinge gefüttert werden? Katzenklappen in Fenstern/Haustüren? Sind die Bewohner tagsüber zu Hause?
Diese Informationen sind interessant für diejenigen, die dann als Tierfänger denselben Ort wenig später aufsuchen. Hiervon hängt auch die Fangmethode ab.
Folgendes wurde schon dokumentiert:
Handzahme Katzen werden eingefangen und entweder im Auto oder sogar im Rucksack von einzelnen Personen zu Fuß abtransportiert.
Katzen wurden am hellen Tag von niedrig gelegenen Balkonen gestohlen, teilweise sogar die Katzenschutznetze durchschnitten.
Tierfänger benutzten Transporter mit der Aufschrift eines Tierheims, das angeblich eine Kastrationsaktion durchführt und vorgibt, die Tiere später dort wo sie weggeholt wurden, wieder freizulassen. Auch nicht jedem Tierheim sollten Sie Vertrauen schenken, besonders dann, wenn der Umsatz an Tieren sehr hoch ist, während andere Probleme mit Vermittlungen haben.
Es wurden schon Fänger mit Schlingen gesehen oder auch ausgelegte Schlingen gefunden. Es gab auch eindeutige Halsverletzungen bei Tieren, die entkommen sind!
Autos werden präpariert, so dass im Bodenblech eine Klappe ist und die Tiere mit Fressködern angelockt und dann von oben ein Käfig über sie gestülpt wird (hieraus erklären sich auch Verletzungen an Schwanz oder Pfoten, bei Tieren die noch entwischen konnten).
Sexualduftstoffe, die auch bei kastrierten Tieren und sogar bei äußerst scheuen Tieren so wirken, dass sie von den Tätern praktisch ohne Gegenwehr mitgenommen werden.
Im Landkreis Bamberg sind Anfang 2008 ganz dreiste Diebe von einem Bauernhof zum anderen gezogen und haben eine Kastrationsaktion der Uni Bamberg (die gar keinen medizinischen Bereich hat) vorgetäuscht. So sind ganze Würfe junger Katzen aber auch etliche ältere Tiere verschwunden.
Manche Fangaktionen werden von telefonischen Anfragen nach Haustieren begleitet, anderen ging eine Befragung zu den Tieren direkt an der Haustür voraus.
Quelle: http://www.dknc-ev.de (Verein gegen Haustierdiebstahl)