Tiere können nicht für sich selbst sprechen.
Wenn wir Menschen aber gemeinsam für die Rechte und den Schutz der Tiere kämpfen,
können wir dringend notwendige Verbesserungen für unsere Mitgeschöpfe zu erreichen!

Katzenschutz und Politik

Trauerspiel Katzenschutz und Politik.

Antwort Bundesministerium zu meiner Nachricht vom 17.01.2016 siehe meine Petition:

http://www.change.org/de/Petitionen/schutz-der-streunerkatzen-um-katzenleid-zu-begrenzen

Kurze Zusammenfassung der Antwort von Bundesminister Christian Schmidt.

MEINE ANTWORT DAZU IN GROSSBUCHSTABEN.

 

Bundesminister Schmidt teilt unsere Auffassung, dass Tierheimen ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen müssen. Aufgrund fehlender Zuständigkeit kann der Bund nur moderierend zwischen Tierschutz- und kommunalen Spitzenverbänden tätig werden.

2010 und 2011 verliefen Gespräche zwischen den o.g. Verbänden und dem Bundesmini­sterium ergebnislos. FAZIT: SEIT JAHRZEHNTEN SIND TIERSCHUTZVEREINE DIENSTLEISTER FÜR DIE TIERSCHUTZPFLICHTEN DER LÄNDER, STÄDTE UND GEMEINDEN. DIESE SPAREN SICH DADURCH SEHR VIEL GELD. DETAILLIERTE GESETZLICHE REGELUNGEN ZUM KATZENSCHUTZ UND ZUR ENTLASTUNG DER TIERSCHUTZVEREINE SIND ÜBERFÄLLIG!

2016 soll es einen weiteren runden Tisch mit Tierschutz- und kommunalen Spitzenverbänden geben. FAZIT: VERGEUDETE ZEIT. OHNE DETAILLIERTE GESETZLICHE REGELUNGEN ZUM KATZENSCHUTZ UND VERWILDERTEN AUFGEFUNDENEN KATZEN, DRÜCKEN SICH LÄNDER UND KOMMUNEN WEITERHIN VON IHREN TIERSCHUTZPFLICHTEN!

Bundesminister Schmidt erwartet durch die Rechtsprechung zur Abgrenzung von Fundtieren und herrenlosen Tieren, eine Entlastung der Tierheime. FAZIT: RECHTSPRECHUNGEN WERDEN VON VIELEN KOMMUNEN IGNORIERT. HERRENLOSE HAUSKATZEN GIBT ES NICHT. ES GIBT NUR VERWILDERTE HAUSKATZEN, VERURSACHT DURCH VERANTWORTUNGSLOSE TIERHALTUNG! SEIT 2002 IST DER TIERSCHUTZ STAATSZIEL. NACH ART. 20 a GRUNDGESETZ IST DER BEGRIFF HERRENLOS ETHISCH NICHT MEHR VERTRETBAR UND ZU STREICHEN. DETAILLIERTE GESETZLICHE REGELUNGEN ZUM SCHUTZ UNSERER KATZEN UND ZUR FINANZIELLEN ENTLASTUNG UNSERER TIERHEIME SIND ÜBERFÄLLIG!

Daneben verfolgt das Bundesministerium mit § 13 b Tierschutzgesetz eine indirekte Entlastung der Tierheime. FAZIT: § 13 b TIERSCHUTZGESETZ HAT LETZTENDLICH NUR EINEN PLACEBOEFFEKT. DIE URSACHE VON KATZENELEND WIRD DAMIT NICHT BEKÄMPFT!
 

SEHR GEEHRTER HERR BUNDESMINISTER SCHMIDT!
 

WENN ES IHNEN TATSÄCHLICH ERNST DAMIT IST, UNSEREN KATZEN UND TIERSCHUTZVEREINEN ZU HELFEN, BITTE ICH SIE
 

a)  EINE KATZENSCHUTZVERORDNUNG IN DAS TIERSCHUTZGESETZ AUFZUNEHMEN.

b)  DETAILLIERTE GESETZLICHE REGELUNGEN ZU FUNDKATZEN UND ZUR ENTLASTUNG DER TIERSCHUTZVEREINE IN DAS FUNDTIERGESETZ AUFZUNEHMEN.

c)  STELLEN SIE TIERSCHUTZVEREINEN IN BUNDESLÄNDERN OHNE VERORDNETE KASTRATIONSPFLICHT, MITARBEITER IHRES BUNDESMINISTERIUMS ZUR VERFÜGUNG. WENN DIE FRÜHJAHRS- UND HERBSTKATZEN DA SIND, HABEN SIE DIE STATISTIK ZUM KATZENELEND.

Vielen Dank im Namen der leidenden Katzen!

Herrn Bundesminister Schmidt mit der Bitte um Stellungnahme.

 

Seit 2002 ist der Tierschutz im Grundgesetz.
Eine Hundeschutzverordnung im Tierschutzgesetz gibt es seit 2001.
Die dringend benötigte Katzenschutzverordnung fehlt bis heute, obwohl wesentlich
mehr Katzen als Hunde in deutschen Haushalten leben. Dazu kommen noch ca. 2,1 Mio.
herrenlose Katzen, die ein elendiges Dasein fristen. Diese in der Regel abgemagerten und
chronisch kranken Katzen brauchen unsere Hilfe, da sie sich Jahr für Jahr vermehren und
Tierschutzvereine mit diesen Katzenpopulationen räumlich und finanziell überfordert sind.
Nur eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht sowie eine Katzenschutzverordnung im
Tierschutzgesetz kann dieses Elend begrenzen.
Die Grünen und die SPD haben dies erkannt und dem entsprechende Anträge im Bundestag
und Landtag eingereicht.

Seit März 2010 liegt der Entwurf einer Katzenschutzverordnung von der Tierschutzakademie
bei Frau Bundesministerin Ilse Aigner  Katzenschutz-Verordnung im Tierschutzgesetz
Wie erwartet, wurden die Anträge durch die CDU und die FDP abgelehnt.
Auch die Tier-Versuche sind unter CDU / FDP gestiegen.
Die Bedeutung des Tierschutzes für die einzelnen Partei können Sie hier nachlesen:

Mit CDU ist es schlecht um den Tierschutz bestellt.

                                                       BAYERN

https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/16_0016399.pdf

http://www.bettina-messinger.de/downloads/antwort-ausweg-aus-dem-katzenelend.pdf
(Landeshauptstadt
München Antwort an Bettina Messinger SPD)

http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/ANTRAG/2914358.pdf

Foto Quelle IG Pro KSVO