Katzenschutz überfällig

ALLE LEBEWESEN BITTEN AUF IHRE WEISE UM DIE HAND,DIE SIE LIEBEND UMSCHLIESST!
                                           
(unbekannter Verfasser)

 

Katzenschutz längst überfällig


Bildquelle: IG Pro KSVO

 

Zum Schutz der Katzen und um das stetig wachsende Katzenelend zu begrenzen

sowie Tierheime finanziell zu entlasten,

appellieren wir dringend

 

an den Bundestag

eine Katzenschutz-Verordnung mit bundeseinheitlichen Richtlinien zu erlassen

(Entwurf vom 02.03.2010 des Deutschen Tierschutzbundes liegt Ihnen vor)

 

 

 

Katzenleid und Katzenschwemme

Auch dieses Jahr gibt es wieder, wie in allen Bundesländern, besonders viele Kätzchen und Katzen.

Viele dieser Welpen und Katzen sind von Bauernhöfen, Gartenanlagen, Fabrikgeländen, Friedhöfen usw. Diese Katzen sind in einem schrecklichen Zustand, abgemagert und ausgehungert, meistens chronisch krank mit Katzenschnupfen, haben (für andere Katzen) hochansteckende Katzenkrankheiten wie z.B. Katzenseuche, FIP, FIV und jede Art von Parasiten, wie Flöhe, Würmer, Zecken, Milben.

Oft stunden- und tagelang warten die Tierschützer darauf, dass diese Katzen in ihre Fallen laufen, um sie tierärztlich versorgen zu lassen. Trotz aller tierärztlichen Bemühungen, können nicht alle gerettet werden. Bei vielen Katzen ist der Katzenschnupfen so weit fortgeschritten, dass sie blind werden, oder sie sterben an Katzenseuche o.ä. Viele dieser herrenlosen Katzen bekommt man gar nicht zu Gesicht, sie vegetieren und siechen in Scheunen, Schuppen usw. elend dahin, wenn sie nicht vorher barbarisch getötet werden.

Schätzungsweise leben in Deutschland über 2,1 Millionen herrenlose Katzen – Tendenz steigend! Denn das Elend der Katzen nimmt Jahr für Jahr zu, durch verantwortungslose Tierhalter, die ihre Katzen nicht kastrieren lassen, oder durch finanzielle Engpässe privater Tierhalter. Hier kommen für das Tierheim schnell
300,00 € bis 400,00 € pro Katze zusammen.

Aus all diesen Gründen können 90 Prozent der Tierschutzvereine und Tierhilfen in Deutsch­land diese Katzenschwemme nicht mehr alleine schultern. Sie haben weder die Aufnahme­kapazität noch die finanziellen Mittel. Um unserer Verpflichtung gegenüber unserem Mitgeschöpf Katze gerecht zu werden, ist der Tierschutz bei dieser Katzenschwemme dringender denn je auf Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.
Unsere Forderungen zur Bekämpfung von Katzenleid und Katzenschwemme in Deutschland:
 

1.   Eine Katzenschutz-Verordnung mit bundeseinheitlichen Richtlinien im
Tierschutz-Gesetz.

2.   Eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für
alle Katzen deutschlandweit.

3.   Einen staatlichen Tierschutz-Fond für Tierschutzvereine und Tierhilfen.

Nach § 1 Tierschutzgesetz und Art. 20 a Grundgesetz

stellt es einen Verstoß gegen die öffentliche Ordnung dar, ein schwer leidendes Tier
nicht zu behandeln und versorgen zu lassen.

Nach Art. 20 a Grundgesetz
sind Kommunen und Behörden verpflichtet, den erreichten Tierschutzstandard
nicht zu verschlechtern.

 

Was tut sich in der Politik?
Die Unterstützung und Hilfe der Politiker durch unseren Bundestag (gesetzlich)

und Landtag (finanziell) lässt immer noch auf sich warten.

Seit März 2010 liegt der Entwurf einer Katzenschutzverordnung von der Tierschutzakademie bei Frau Bundesministerin Ilse Aigner Katzenschutz-Verordnung im Tierschutzgesetz

Antrag auf Kastrations- und Kennzeichnungsgebot durch die SPD im Bayer. Landtag
wurde durch CSU und FDP im Juli 2010 abgelehnt

Antrag der Bundestagsfraktion Die Grünen im Bundestag
wurde durch CDU/CSU und FDP im Dezember abgelehnt

Unser größter Wunsch helfen Sie diesen Katzen!
Berichten Sie in Ihrem Familien- und Freundeskreis über das Elend dieser Katzen.
Schreiben Sie an Politiker, Zeitungen, Prominente und fordern diese zum Handeln auf.
Machen Sie eine Spende an Tierschutzvereine/Tierhilfen – jeder Euro zählt–.
Helfen Sie aktiv im Tierschutz mit, um sich selber ein Bild machen zu können.

Herzliche Grüße
Margit Mayr
Interessengemeinschaft Mehr Schutz für Haustiere &
Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
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kein Heimtier gehört unversorgt auf die Straße –
Telefon: 0821/299 23 49

KATZENKASTRATION IST PFLICHT! – näheres dazu, unter
http://www.katzenschutzverordnung.de

http://www.igmehrschutzfuerhaustiere.de.to