Petition Deutscher Tierschutzbund Katzenschutzverordnung

http://www.tierschutzbund.de/protestieren-katzenschutz.html?tx_pxddmdtsbpetition_petition[action]=new&tx_pxddmdtsbpetition_petition[controller]=Voting&cHash=e0cc2406818f105c66db0c7debea2051

http://www.change.org/de/Petitionen/schutz-der-streunerkatzen-um-katzenleid-zu-begrenzen

 

Forderung für den Erlass

 

einer ordnungsrechtlichen und bundeseinheitlichen Vorschrift im Tierschutzgesetz in Form einer Tierschutz-Katzenverordnung für den Umgang mit dem domestizierten Haustier Katze -unberücksichtigt der Tatsache, 
ob Hauskatze oder herrenloses Tier -.

 

Schätzungsweise leben in Deutschland etwa 8,5 Mio. Hauskatzen und weitere ca. 2 Mio. herrenlose Katzen - Tendenz steigend.

 

Das derzeitige Tierschutzgesetz ist sehr allgemein verfasst und schützt die Katzen nicht in gleicher Art und Weise wie zum Beispiel Hunde, deren Haltung seit 2001 durch eine spezifische Tierschutz - Hundeverordnung gesetzlich festgelegt ist.

 

Dieses führt zu unterschiedlichen, meist subjektiven Einschätzungen bei den Behörden sowohl bei der Beurteilung von Katzenhaltungen in Obhut eines Menschen, als auch hinsichtlich der Leiden herrenloser Tiere. Durch die fehlende Tierschutz-Katzenverordnung nimmt die Anzahl der herrenlosen Katzen und das damit verbundene Katzenelend Jahr für Jahr zu. Auch verantwortungslose Tierhalter, die ihre Freilaufkatzen nicht kastrieren lassen und Tierhalter, die ihre Katzen aussetzen, sind dafür verantwortlich. So können schon heute über

90 Prozent aller Tierschutzvereine, Tierheime, Tierasyle und Tierhilfen diese permanent anstehende Katzenschwemme finanziell und räumlich nicht mehr auffangen.

 

Des weiteren ist es in der Praxis nur schwer erkennbar, ob es sich bei einer aufgenommenen Katze um ein Fundtier handelt, deren Eigentümer sein Tier schmerzlich vermisst, oder um ein herrenloses Tier. Die gesetzlichen Bestimmungen sind hier unterschiedlich und führen regelmäßig zu einem Disput zwischen Tierschutzorganisationen und den Behörden. Dieses gilt es abzustellen.

 

Art. 20a Grundgesetz verpflichtet als Staatsziel, das Leben und das Wohlbefinden der Tiere, gesetzlich zu schützen.

 

 

Warum eine bundeseinheitliche Katzenschutz-Verordnung im Tierschutzgesetz schon dreimal abgelehnt wurde, ist nicht nachvollziehbar. Sind Katzen nicht schützenswert? Ist es Bequemlichkeit? Sind es finanzielle Gründe? Nicht zu vergessen, durch die Tierschutzvereine etc. sparen sich Kommunen viel Geld.

 

§ 13 b Tierschutzgesetz (Verordnungermächtigung)

Die aktuell erfolgte Ergänzung des Tierschutzgesetzes mit § 13b und dem Ziel der Abhilfe mit einer im Zusammenhang stehenden Verordnungsermächtigung der Bundesregierung an die Landesregierungen vom 13. Juli 2013, ist im Hinblick auf eine Durchsetzung leider nur Stückwerk. Zum einen müssen Städte und Gemeinden gegenüber den Landesregierungen nachweisen und begründen, dass die Schmerzen, Leiden und Schäden die den herrenlosen Tieren in ihrer Region entstehen ausschließlich auf eine unkontrollierte Population zurückzuführen sind, was juristisch fast unmöglich ist. Zum anderem ist die Haltung von Katzen, die in Obhut eines verantwortungslosen Menschen stehen, weiterhin gesetzlich nicht geregelt.

Dass Katzenelend regional unterschiedlich ist und jetzt § 13 b Tierschutzgesetz Abhilfe schaffen soll, sind Ausreden, die weder den Katzen noch den Tierschutzvereinen helfen!