Tiere sind keine Sachen

 

§ 90 a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gibt es bereits seit dem Jahr 1990.

Dieser beginnt mit dem Satz: „Tiere sind keine Sachen“. Dies bedeutet, dass gerade bei Gesetzesverstößen, die aus Rohheit geschehen und unserem Mitgeschöpf „T i e r“ Leid, Schmerzen und Schäden zufügen, § 17 Tierschutzgesetz greift und diese Straftat mit einer Geldstrafe bis zu 25.000 € oder schlimmstenfalls mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft werden kann.

Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn Sie bei der Polizei Anzeige machen.

 

 

Aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt
Staftat nach § 17 Abs. 2 a

Lorz/Metzger (5. Auflage Seite 383) sagt u. a. dazu:

Aus Rohheit geschieht das Zufügen von Schmerzen oder Leiden, wenn es einer gefühllosen, fremde Leiden missachtenden Gesinnung entspringt (vgl Bay ObLG RdL 1981, 249; Tröndle/Fischer StGB § 225 Rn 9; ausdrücklich § 1 II 2 Reichstierschutzgesetz).

Dem Täter fehlt bei der Misshandlung das notwendige als Hemmung wirkende Gefühl für den Schmerz und das Leiden des Tieres, wie es sich in gleicher Lage bei jedem menschlich und verständig denkenden eingestellt hätte (RG JW 1938; 1898).

 

Die Auslegung der strafbaren Tat liegt somit in der subjektiven Einschätzung der Staatsanwaltschaft